Klaus Wernecke, Jg. 1941, Dr. phil., Studium der Geschichte, Soziologie und Psychologie in Hamburg und München. 1969 Promotion bei Fritz Fischer in Hamburg („Die Weltstellung Deutschlands in der deutschen öffentlichen Meinung 1911-1914 – Ein Beitrag zur Presse und Pressepolitik vor dem Ersten Weltkrieg“). 1969-1971 Redakteur bei der „tagesschau“ der ARD, 1971-2006 Professor für Sozial- und Kulturgeschichte an der Hochschule, dann Universität Lüneburg. Heute pensioniert und freier Autor. Lebt in Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen von empirisch fundierten und kritischen Beiträgen in Sammelbänden und Zeitschriften zu Themen wie Medien, Politik und gesellschaftlichen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, zur Rolle der Presse und zur Landvolkbewegung in der Region Lüneburg, zu Aspekten deutscher Kontinuitäten (Schwerindustrie, rechte Sammlungsbewegung und Militär). Bedeutend u.a. „Medienmacht und Demokratie in der Weimarer Republik“ (gemeinsam mit Peter Heller, 2023) – mit dem Schwerpunkt auf Alfred Hugenbergs Presseimperium und die Entwicklung der Medienlandschaft.
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