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Aktuelle Termine

Hartwig Struckmeyer
Das blaue Schaf

Einladung
zu einer Buchpremiere mit einem besonderen Autor

Donnerstag, 23. Mai 2013,
19.30 Uhr
Buchhandlung Leuwer, Am Wall 171, 28195 Bremen

BegrĂĽĂźung: Klaus PlĂĽckebaum
EinfĂĽhrung: Helmut Donat
Sebastian Röper, Gesang und Gitarre, sorgt mit eigenen
Liedern fĂĽr die musikalische Umrahmung.

Gibt es blaue Schafe? Agnes, Peter, Ilse und Jonas behaupten, eins gesehen zu haben. Die Eltern glauben ihnen nicht. Als begeben sich die Vier auf die Suche. Wo könnte es sein? Woher könnte es kommen? Und Überhaupt: Was hat es mit dem blauen Schaf auf sich? Wie dem auch sei, wer eins entdeckt, bringe es mit zur Buchvorstellung.

Hartwig Struckmeyer ist seit jungen Jahren vom Umgang mit der Sprache fasziniert. Er arbeitete als Lehrer und Bildungsplaner. 1983 rief er den Bremer Literaturpreis für Kinder und Jugendliche ins Leben, gründete mit anderen zusammen ein paar Theater. Seit 1999 betreibt er eine Galerie in Beverstedtermühlen. „Das blaue Schaf“ ist sein achtes Buch im Donat Verlag, der gleich ihm besonderen Wert auf die Pflege der Sprache legt.

Hartwig Struckmeyer
Das blaue Schaf
Donat Verlag, 36 Seiten, Hardcover, 7.50 € – ISBN 978-3-943425-22-2

Veranstaltet im Rahmen der „Bremer Buchpremiere“ von der Stadtbibliothek, dem Literaturkontor, der Buchhandlung Leuwer und dem Donat Verlag

Buch des Monats

de Beaulieu, François

Mein Vater, Hitler und ich

Mit einem Geleitwort von Wolfram Wette und Nachworten von Karl Holl und Helmut Donat

François de Beaulieu bringt eine außergewöhnliche europäische Familiengeschichte in Erinnerung – quer durch die Neuzeit auf den Spuren seines Vaters mit dessen „Doppelleben“ im Dritten Reich und dessen Leben nach dem Zweiten Weltkrieg. Die verwandtschaftlichen Verflechtungen mit der europäischen Politik und Kultur greifen zudem weit über Europa hinaus bis zum Boxeraufstand in China, den deutschen Kolonien in Afrika sowie bis nach Amerika und in den Vietnam-Krieg. Im Mittelpunkt des mit Esprit geschriebenen Textes steht die völkerversöhnende, religiös geprägte Überzeugung des Vaters, den ein Kriegsgericht im April 1943 als „Wehrkraftzersetzer“ zu sieben Monaten Militärgefängnis verurteilte.
1913 in Bremen geboren und aufgewachsen, ist Franz Charles de Beaulieu, wie Karl Holl schreibt, einer „odysseeartigen Biografie unterworfen, die ihn auf verschlungenen Wegen am Ende seines Lebens nach Frankreich, in die Bretagne, zurückführt“ – in die Heimat seiner hugenottischen Vorfahren. Dem Leser entfaltet sich eine „Comédie humaine“. Profund und klar schildert der Autor vor dem Hintergrund des Schicksals seines Vaters seine Haltung zum Umgang der Deutschen mit der Vergangenheit. Vergleichbares dürfte man von einem Nichtdeutschen noch nicht gelesen haben.

Hardcover, 240 Seiten, 69 Abbildungen

 

Mein Vater, Hitler und ich
ISBN: 978-3-943425-20-8
Preis: 14.80 €
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