Neuerscheinungen
ISBN: 978-3-943425-03-1
Preis: 12.80 €
ISBN: 978-3-938275-90-0
Preis: 12.80 €
ISBN: 978-3-938275-99-3
Preis: 10 â‚ €
ISBN: 978-3-938275-91-7
Preis: 12.80 €
ISBN: 978-3-943425-01-7
Preis: 16.80 €
ISBN: 978-3-943425-04-8
Preis: 12.80 €
ISBN: 978-3-938275-89-4
Preis: 19.80 €
Aktuelle Termine
Für Freundschaft, Solidarität und soziale Gerechtigkeit
Luise Nordhold – Biografie einer Sozialdemokratin 1917-2011
Montag, 13. Februar 2012 um 19.30 Uhr
DOKU Blumenthal, Heidbleek 10, 28779 Bremen
Eintritt: € 4.-
Lesung und Gespräch
mit Luise Nordhold und Helmut Donat
Unter dem gleichnamigen o.g. Titel hat der Autor Tim Jesgarzewski unter Mitwirkung von Helmut Donat im vergangenen Jahr die Biografie von Luise Nordhold veröffentlicht.
Luise Nordhold und Helmut Donat werden am 13. Februar im DOKU Blumenthal aus diesem Werk lesen und laden zum anschließenden Gespräch.
Luise Nordhold, 1917 im Bremer Westen als Arbeiterkind geboren, hat sich nie beirren lassen. Seit achtzig Jahren ist sie Mitglied der SPD. „Goldene zwanziger Jahre“ gab es für sie nicht. Begonnen hat alles bei den Kinderfreunden „Rote Falken“ und der Arbeiterjugend. Gleichermaßen trug ihr Vater dazu bei, dass sie das Unheil der Nazis früh auf das Land zukommen sah. Nach 1933 half sie, Familien inhaftierter Genossen zu unterstützen. Krieg, Obdachlosigkeit, Flüchtlingsprobleme, Hunger, Kälte, Währungsreform und schwieriger Wiederaufbau – stets blieb Luise Nordhold sich der Ursachen von Not und Elend bewusst und verlor sich dabei – selten genug – nie in Rührseligkeit, Wehleidigkeit oder Selbstmitleid. Ungeachtet der deutschen Teilung fühlte sie sich ihren sozialdemokratischen Dresdener Kameraden in der DDR weiter verbunden. Freundschaft, Solidarität und Hilfsbereitschaft standen auch Pate bei ihrem Engagement in der „Arbeiterwohlfahrt“ und Kinderarbeit sowie bei ihrem Bemühen um eine Aussöhnung mit Israel.
Luise Nordholds geistige Beweglichkeit hat der Biografie eine Authentizität verliehen, die außergewöhnlich ist und Einblick gibt in das Leben „kleiner Leute“, für die Werte wie Geradheit, Uneigennützigkeit, soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Zusammenleben der Menschen und Völker ein zentrales Anliegen sind.
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Buch des Monats
PreuĂźische Mythen
Ereignisse und Gestalten aus der Zeit der Stein/Hardenbergschen Reformen und der Befreiungskriege
Den Staat Preußen gibt es seit 1945 nicht mehr. Die Erinnerung an ihn ist aber nach wie vor nicht verblasst. Seit der Berliner Ausstellung 1981 hat es immer wieder „Preußenwellen“ gegeben. In seinem Buch stellt Gerd Fesser einen wichtigen Ausschnitt der preußischen Geschichte dar, die Jahre 1806 bis 1815 – eine Zeit dramatischer Ereignisse und tief greifenden Wandels. Im Mittelpunkt steht das Wirken der Staatsmänner Karl Freiherr vom Stein und Karl August Freiherr von Hardenberg, der patriotischen Militärs Gerhard von Scharnhorst, August von Gneisenau, Ludwig von Yorck und Ferdinand von Schill sowie das Debakel bei Jena und Auerstedt 1806, die Preußische Heeresreform und die Befreiungskriege 1813-1815. Eine Skizze zur widersprüchlichen Rolle Preußens und der preußischen Tradition bis 1945 sowie eine Übersicht zum Thema Preußen-Bilder und -Mythen vervollständigen den mit zahlreichen Abbildungen versehenen Band. Der Autor, mit dem Stand der wissenschaftlichen Forschung wohlvertraut, beschreibt die Geschehnisse und das Handeln der Akteure sehr anschaulich, spannend und in flüssiger Sprache. Erzählte Geschichte, wie sie heutzutage selten zu lesen ist.
192 Seiten, 62 Abbildungen, Hardcover